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Index:
* Was ist Gemeinschaftsarbeit?
* Was kann man bei nachbarschaftlichen Differenzen tun?
* Wozu einen Gartenordner anlegen?
* Wozu Fachberatung im Verein?
Was ist Gemeinschaftsarbeit? nach oben

Eine der wichtigsten und in jeder Satzung herausgestellten Pflichten ist es, dass die Mitglieder ihrem Verein grundsätzlich für die notwendige Gemeinschaftsarbeit zur Verfügung stehen.

Nur durch die Zusammenarbeit aller Vereinsmitglieder ist es möglich, die Gartenanlagen zu pflegen und zu erhalten. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Anlage in der Öffentlichkeit in einem ordentlichen Zustand darstellen kann. Denken Sie daran, die Anlage wurde mit viel Geld vom Steuerzahler für Sie errichtet.

Grundlage für die jährlich zu leistenden Gemeinschaftsarbeitsstunden ist die jeweilige Vereinssatzung in Verbindung mit dem Bundeskleingartengesetz. Die Anzahl der erforderlichen Stunden wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt. Ebenso, ob die Stunden grundsätzlich oder nur in berechtigten Ausnahmefällen durch anderweitige Leistungen oder finanziell abgegolten werden können.

Der Vorstand hat die Möglichkeit, einzelne Gartenfreunde von der Arbeitspflicht und auch von der Verpflichtung zur Ersatzleistung zu befreien, wenn es besondere Gründe dafür gibt.

Grundsätzlich gilt: wer seinen Garten bewirtschaften kann, ist auch in der Lage, Gemeinschaftsarbeit zu leisten. Betrachten Sie daher die Gemeinschaftsarbeit nicht als notwendiges Übel oder gar als Zwangsarbeit. Nutzen Sie die Möglichkeit, während der Gemeinschaftsarbeit auch die anderen Mitglieder des Vereins kennen zu lernen.

Was kann man bei nachbarschaftlichen Differenzen tun? nach oben

In jeder Gartenkolonie kommt es vor, daß Gartennachbarn in irgendeiner Form durch gegenseitige Störungen den "ganz kleinen Krach" miteinander haben. Der eine Gartenfreund verbrennt seinen Baumschnitt und räuchert dem andern die Laube voll. Ein anderer schmeißt seinen Rasenmäher in der Ruhezeit oder am Sonntag an. Der Dritte baut an seinem Vorbau usw usw.

Diese Belästigungen laufen meistens so, daß man sich erst einmal anpöbelt, sich gegenseitig ähnliche Verstöße vorwirft und dann ohne Schrebergruß aneinander vorbeigeht.

Ganz anders ist es mir ergangen. Als ich meine Gartennachbarn an einem Sonntagmorgen mit meiner Kettensäge aus dem Schlaf "gesägt" hatte, erhielt ich folgendes Gedicht:

Ballade

Die Mitternacht zieht näher schon, allein zu Haus ist Schmiedgens Sohn.
Es ist am Samstag still im Haus, die Eltern, sie sind beide aus.
Sie sind auf Landaus Piste- ob er sie wohl vermißte?
Schlägt eins, halb zwei, dann zwei die Uhr, die Eltern kommen spät retour,
sie kriechen müde in die Kissen und wollen nur noch eines wissen:
Morgen ist Sonntag, Gott sei Dank, da ist es ruhig, da schläft man lang.
Sie klappen ihre Augen zu und freuen sich auf die lange Ruh.
Doch ach, nicht lange währt die Nacht! Was hat sie um den Schlaf gebracht?
Was bohrt sich schmerzlich in ihr Ohr? Was reißt sie aus dem Traum hervor?
Die Kirchenglocken sind es nicht. Der Lärm, der aus der Ruh sie sticht,
er kommt von einer Säge! Der Nachbar, früh schon rege,
zerlegt mit scharfer Sägenkette des Baumes Stumpf, wie um die Wette,
des morgens um halb zehne! Da knirschen sie die Zähne
und schauen aus dem Fenster wild auf dieses schlafstörende Bild,
und denken: "Lieber Meyer, hol uns nicht aus der Heia.
Willst du so fleißig schaffen, sollst Wochentags es machen!"
Sie bitten dies (mit etwas Witz) und hoffen auf Erfolg, die Schmidts.

Natürlich ist nicht jeder in der Lage, ein Gedicht zu verfassen. Trotzdem sollte man versuchen, in Ruhe und in aller Form miteinander umzugehen. Dieses Gedicht hat auf mich gewirkt, so daß ich an Sonn- und Feiertagen einen großen Bogen um meine "lauten" Handwerkszeuge mache.

Wozu einen Gartenordner anlegen? nach oben

Weil es nützlich ist! Genauso wie Quittungen von z.B. Fernsehgeräten (Garantiezeit) oder Mietverträge aufbewahrt und abgeheftet werden, sollten auch die wichtigen Papiere des Gartens gesammelt und aufbewahrt werden, damit nachgeschaut bzw. etwas belegt werden kann.

Angefangen von der Schätzungsurkunde, dem Kaufvertrag, der Jahresrechnung und Satzung bis hin zu Kaufquittungen für Laube, Pforte , Gehwegplatten etc. könnte alles später mal wichtig sein, z.B. für eine Schätzung.

Auch Quittungen über Pflanzen (z.B. botanische Namen, Sorten etc.) sollte man aufbewahren, falls man später mal etwas nachlesen möchte. Ebenso sind Gebrauchsanweisungen (z.B. Garantie) für z.B. Rasenmäher, Heckenschere oder Häcksler im Gartenordner gut aufgehoben.

Wer kennt nicht die missliche Lage: der Rasen muss schnell noch vor dem angekündigten Regen gemäht werden, der Rasenmäher springt nicht an und die Gebrauchsanweisung war noch wo?

Wozu Fachberatung im Verein? nach oben

Viele Gartenfreunde, die einen Kleingarten gepachtet haben, sind Anfänger.

Sicher weiß man das eine oder andere über Pflanzen und Gartenarbeit. Viele Tipps und Kniffe, wie man die Arbeit erleichtern oder den Erfolg im Garten verbessern kann, eignet man sich aber erst im Laufe der Zeit an. Dabei kann einem der Vereinsfachberater vor so manchem Missgeschick bewahren und bei dem Kauf von Pflanzen und anderen Gartenartikeln hilfreich zur Seite stehen.

Auf keinen Fall kann Ihr Fachberater alles wissen. Und so wird die eine oder andere Frage vielleicht im ersten Moment unbeantwortet bleiben.

Das Fachgebiet Garten ist einfach zu groß. Nicht umsonst spalten sich die kommerziellen Gärtner in so viele einzelne Fachbereiche auf wie z.B. Gemüsebau, Baumschule, Obstbau, Zierpflanzen, Stauden etc.

Geben Sie Ihrem Vereinsfachberater daher etwas Zeit und er wird versuchen, Ihnen auf jede Frage eine befriedigende Antwort zu geben.

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